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Durchgelesen: The Lost Symbol – Dan Brown

24 Sep

511y51gu37L._SL160_Ich frage mich immer, wie gehen Autoren von millionenfach verkauften, in Hollywood verfilmten Bestsellern mit dem Druck um, den die hohen Erwartungen an ihre künftigen Werke ausüben? Im Falle von Dan Brown, von dem spätestens seit der Verfilmung des “Da Vinci Code” jeder gehört hat, führte das wohl zu einer mordsmäßigen Schreibblockade. Hätte ich vermutlich auch, wenn man meinen – Harrison Ford nachempfundenen – Helden mit Tom Hanks inklusive lächerlichem Haarschnitt besetzen würde.

Aber seit dem 15. September ist der neue Roman “The Lost Symbol” jetzt erhältlich, die deutsche Ausgabe erscheint am 14. Oktober. Am Dienstag kam das Buch bei mir an, am Mittwoch hatte ich es durchgelesen.
Schlaf? Wird sowieso überbewertet… 🙂

Und wie ist es so?
Nun ja.

Der Harvard Professor Robert Langdon muss hier mit Hilfe seiner Kenntnisse der Symbologie ein Verbrechen aufklären, das von einem optisch auffälligen, fanatischen Täter in Zusammenhang mit einer jahrhundertealten geheimnisumwitterten Vereinigung verübt werden soll. Das Schicksal der gesamten Menschheit steht auf dem Spiel.

Und? Welches von Dan Browns Büchern habe ich gerade beschrieben?

Anstelle von Templern oder Illuminaten sind es dieses Mal die Freimaurer, anstatt durch Rom oder Paris geht die Jagd nach Symbolen und versteckten Botschaften durch Washington D.C.. Ansonsten folgt das Buch dem bereits bewährten Schema. Wer etwas komplett neues erwartet, der sollte keinen Dan Brown lesen.

Wer allerdings schon “The Da Vinci Code” und “Illuminati” mochte, der ist auch mit “The Lost Symbol” gut bedient.  Der besondere Reiz liegt hier, wie auch schon bei den vorangegangenen Büchern, darin, verborgene Symbole und Bedeutungen an altbekannten Kunstwerken, Gebäuden und Schriften zu finden. Oder wie es im Buch heisst “The best place to hide something is in plain sight”.

Die Erklärungen zu alten Schriften, Symbolen, Geschichte und Wissenschaft sind zeitweise etwas langatmig und wer das Ende nicht voraussieht, der hat wirklich beim Lesen Tomaten auf den Augen. Aber für ein paar unterhaltsame Stunden ist das Buch auf jeden Fall gut.

 
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Posted by on September 24, 2009 in Bücher

 

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