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The Commandments of Gaming

25 Oct

Also das ist einfach nur grandios:

CAD - Commandments poster @ SplitReason.com

CAD – Commandments poster design @ © SplitReason.com

Gibt es als Poster bei Splitreason.com, wo man jede Menge wunderbarer, abgedrehter Sachen für Geeks, Gamer und andere Spinner finden kann. Unter anderem auch das geniale Poster The Nine Circles of MMO Hell.

Wem das Bild irgendwie bekannt vorkommt: Tim Buckley ist derselbe, der auch den Ctrl+Alt+Del-Comic veröffentlicht.

 
3 Comments

Posted by on October 25, 2009 in Games, Internet, Shopping

 

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3 responses to “The Commandments of Gaming

  1. renate

    October 25, 2009 at 1:23 pm

    Kann mir jemand das übersetzen?

     
    • Andrea

      October 25, 2009 at 7:38 pm

      Ich kann es ja mal versuchen.😉

      1. Die Ironie ist klar, oder? Viele passionierte Gamer sehen nicht wirklich oft das Sonnenlicht.

      2. Ein Fanboy ist jemand der kritiklos alles schluckt, was er von einer Spielefirma vorgesetzt bekommt. Selbst gravierende Fehler wird er nicht nur klaglos akzeptieren sondern die Firma noch vor Kritikern in Schutz nehmen. Wenn andere Spieler sich über das Spiel beklagen, werden sie von Fanboys angegriffen.

      3. Ebenfalls ironisch, die heiligen Erscheinungsdaten. Das ist der Tag, an dem die Leute die sehnsüchtig auf das Spiel gewartet haben gleich morgens wenn die Läden öffnen losrennen um es zu kaufen. Dann sitzen sie zuhause vor dem Computer, gucken zu wie es installiert und knabbern dabei an den Fingernägeln. Und wehe es geht bei der Installation etwas schief oder das Spiel läuft nicht, dann sind sie kurz vor dem Zusammenbruch.

      4. Analog zu 3.

      5. Killstealen: in den meisten Spielen geht es darum, Erfahrungspunkte (Experience Points, kurz Exp) zu sammeln und auf diese Weise die Entwicklung seines virtuellen Alter Egos (Character, Char) voranzubringen. Im Normalfalle tut man dieses, indem man feindliche Kreaturen (Monster, Mobs) ins virtuelle Nirwana befördert. Für ein getötetes Monster gibt es Punkte. In manchen Spielen ist es möglich, wenn jemand anderes ein Monster bereits fast getötet hat, dazwischenzuspringen, dem virtuellen Viech den Todesstoß zu versetzen und auf diese Weise die Erfahrungspunkte (die von rechts wegen dem anderen Spieler zugestanden hätten) zu bekommen. So ein Verhalten nennt man killstealen.

      6. Wenn man in einem Ego-Shooter einen (nicht vom Computer sondern von einem anderen Spieler gespielten) Gegner ins Jenseits befördert, nennt man das auch *fraggen*. Natürlich ist es beliebt, dem anderen Spieler unter die Nase zu reiben, wie gut man ihn erwischt hat.

      7. Verpönt ist es, falls man verliert, zu jammern (whinen) oder zu meckern (bitching).

      8. In Pen&Paper Spielen fallen die Entscheidungen noch durch echte Würfel, in Computerspielen übernimmt das ein entsprechender Algorythmus, aber in jedem Falle muss man das Ergebnis akzeptieren.

      9. Ownage (jemanden ownen oder pwnen) ist, wenn man gegen den Gegner haushoch gewinnt. Teabag bedeutet jemanden erniedrigen. Es ist ein ziemlich ordinärer Ausdruck, darum gehe ich nicht ins Detail.

      10. Cheaten ist sich mit unfairen Mitteln im Spiel Vorteile verschaffen.
      Gold farmen ist ein in Onlinespielen verbreitetes Ärgernis. Es gibt – illegale – Firmen, die für diverse Onlinespiele die jeweilige Spielwährung gegen echtes Geld zum Kauf anbieten. Dazu haben sie Angestellte, die rund um die Uhr im entsprechenden Spiel unterwegs sind und dort (wie jeder andere Spieler auch), Spielgeld verdienen, normalerweise durch das Töten von Gegnern, die wertvolle Beute dabeihaben. Dabei konzentrieren sie sich auf die lukrativsten Orte im Spiel, von denen es normalerweise nur wenige gibt.Normale Spieler finden solche Orte dann von “Goldfarmern” überlaufen vor, was natürlich den Spass mindert. Ebenso wie die ständigen Geldverkaufsangebote in sämtlichen öffentlichen Chatkanälen des Spiels.

      11. Man soll seinen Nachbarn nicht um dessen Besitz beneiden, selbst wenn es sich um einen Raketenwerfer oder eine epische Rüstung handeln sollte. In den meisten Onlinespielen geht es vor allem darum, besonders wertvolle, tolle und seltene Gegenstände zu ergattern. Die sind dann normalerweise auch so beschaffen, dass man auf der Hauptstrasse der grössten Stadt der Spielwelt damit angeben kann.

      12. Hier geht es darum, dass in einem Team (Gruppe) jeder das macht, wozu er da ist und zwar richtig.
      DPS (oder auch Damagedealer, kurz DD) sind die Leute die Schaden machen, aber normalerweise nicht viel einstecken können, darum müssen sie aufpassen, keine Aufmerksamkeit zu erregen (sprich: Aggro zu ziehen)
      Der Tank (= der englische Begriff für Panzer) ist derjenige in der dicken Rüstung, auf den alle Gegner einprügeln sollen. Er hält enorm viel aus, macht aber so gut wie keinen Schaden, also soll er es auch gar nicht erst versuchen.
      Magier (jedenfalls alle ausser Harry Potter) brauchen um zaubern zu können eine Substanz namens Mana. Die ist nur in einer bestimmten Menge vorhanden. Zaubert der Magier viel hintereinander, geht ihm irgendwann die Puste aus. In solchen Momenten kann er sich sowas wie einen Energiedrink einwerfen, nämlich einen Manatrank. Wenn er keinen dabei hat, kann der Magier höchstens noch böse gucken aber keinen Schaden mehr austeilen.
      Heiler sind die wichtigsten Leute in einer Gruppe, weil sie das machen was der Name sagt, nämlich heilen, wenn jemand Schaden nimmt. Und da man in Spielen dauernd kämpft, nimmt man auch ständig Schaden. Sehr ärgerlich ist deswegen, wenn der Spieler des Heilers hinter der Tastatur selbige verlässt (afk = away from keyboard) und nicht Bescheid sagt. Dann stürzt sich die Gruppe beherzt auf den Drachen und wundert sich nach kurzer Zeit warum sie alle auf dem Friedhof stehen…

      Manche Begriffe sind sehr verbreitet, andere kennt man zwar, werden aber normalerweise nicht benutzt. Ich weiss, es ist eine Art Geheimsprache. Das ist aber bei jedem Hobby so, denke ich.

       

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