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Palm Pre, die zweite

17 Dec

Mein neues Smartphone und ich werden so langsam Freunde, scheint mir. Mit der Bedienung komme ich mittlerweile klar, geht alles schon ganz fix. Wenn man das Prinzip erst einmal verstanden hat, findet man die meisten Sachen intuitiv raus. Und für die selteneren Fälle (z.B. wie lösche ich eine Anwendung wieder? wie transferiert man Daten?) gibt es ja auf der Palm Website eine ausführliche Bedienungsanleitung als PDF.

Der Palm Pre liegt sehr angenehm in der Hand, mir scheint, der wurde extra für kleine Frauenhände designed. Diese Theorie würde auch den kleinen Spiegel erklären, der bei ausgezogener Tastatur sichtbar wird.
In ein paar Tests hatte ich gelesen, die Tastatur wäre schwierig oder nur mit Druck herauszuschieben. Das kann ich so nicht bestätigen. Die Tasten sind allerdings winzig, nix für Wurstfinger, aber ich habe damit keine Probleme. Auch die gelegentlich monierte “scharfe Kante” am Tastaturteil stört kein bisschen (wie muss man seine Finger verdrehen, damit man beim Tippen da anstößt?).

palm3

Das Einzige das mir bislang unangenehm aufgefallen war, ist die Abdeckung für den USB-Anschluss. Damit auch nichts das schöne glatte Äußere des Palm stört, ist diese ziemlich nahtlos in die Hülle integriert. Man muss die Tastatur herausschieben, damit man überhaupt drankommt, dann gaaaanz vorsichtig einen kleinen spitzen Fingernagel zwischen Abdeckung und Gerät schieben und dann langsam und mit Gefühl die kleine Abdeckung öffnen. Zuwenig Kraft und sie bewegt sich nicht, zuviel und man reisst sie vermutlich direkt ab. Gut also, wenn man nicht allzu oft eine USB-Verbindung braucht um den Palm Pre aufzuladen (dafür gibt es ja auch den Touchstone) oder Daten mit dem PC auszutauschen.

Daten von anderen Quellen auf den Palm zu bringen, ist supereinfach – wenn man die Daten im Web gespeichert hat. Kontakte von Google Mail und Facebook beispielsweise lassen sich kinderleicht synchronisieren. Wenn man mit dem Web 2.0 noch nicht so ganz Schritt gehalten hat, wird es ein klein wenig umständlicher.
Um die Namen und Telefonnummern von meinem alten Nokia-Handy auf den Palm zu übertragen, musste ich zunächst eine Bluetooth-Verbindung, zwei Programme und ein Google-Mail Konto einrichten, dann die Daten per Bluetooth vom Handy auf den PC ins Outlook (welches ich nur für diese Aktion eingerichtet hatte), von dort wiederum in eine Datei exportieren, diese dann ins Google Mail hochladen – und die Synchronisation mit dem Palm war dann nur noch ein Klacks.

Musik auf den Palm zu bringen war dann wieder kein Problem, USB-Verbindung herstellen, Palm als Laufwerk anmelden und einfach die Dateien vom Computer rüberziehen. Wenn man iTunes benutzt ist es wohl noch einfacher.  Für das Update des Betriebssystems musste ich ebenfalls nur den Download bestätigen und dann für 10 Minuten die Finger von dem Ding lassen.

Bislang finde ich die Bedienung völlig unkompliziert. Der Palm Pre macht Spass. Wenn es jetzt bald noch ein paar mehr Anwendungen gibt, bin ich wunschlos glücklich!

 
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Posted by on December 17, 2009 in Internet

 

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