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Feiertagsfilme: Die Glücksritter

20 Dec

Um die Feiertage herum ist immer eine gute Zeit um Filme zu gucken, wenn man, vom Weihnachtsessen noch ganz voll, gemütlich auf dem Sofa sitzt. Zwar überschlagen sich die Fernsehsender zu dieser Zeit immer mit Angeboten, aber ich stelle mir lieber mein eigenes Programm zusammen. Das kann ich dann auch gucken, wann immer mir danach ist.

Heute und in den kommenden Tagen wollte ich daher ein paar Filme präsentieren, die für mich zum Festtagsprogramm passen. Den Anfang macht heute

trading-places-380x319Die Glücksritter (Original: Trading Places, USA 1983)

Heute vermutlich nicht mehr so bekannt, war dies eine der erfolgreichsten Komödien der 80er Jahre. Eddie Murphy stand nach Nur 48 Stunden noch ganz am Anfang seiner Karriere, Jamie Lee Curtis war dank Halloween zur Queen of Scream aufgestiegen und Dan Akroyd war wenige Jahre zuvor noch im Bluesmobil durch die Gegend gefahren. Hier bekommen die drei es mit einer ganz anderen Art von Kriminellen zu tun, die mit den weißen Kragen und Aktenkoffern.

Der Titel Trading Places ist ein Wortspiel. Zum Einen bedeutet er “Handelsplätze”; und die Börse spielt im Film eine entscheidende Rolle. Die zweite Bedeutung ist, “die Plätze tauschen” und dies tun Louis Winthrop III (Dan Akroyd) und Billy Ray Valentine (Eddie Murphy) im Film, wenn auch ohne dass es ihnen zunächst bewusst ist. Sie sind nämlich ausgerechnet kurz vor Weihnachten Gegenstand einer Wette der beiden ebenso steinreichen wie herzlosen Brüder Duke, Inhaber einer Warentermin-Börsenmaklerfirma für die Louis arbeitet. Der Versuch, einen Penner zum Geschäftsführer zu machen, während der erfolgreiche Geschäftsmann seinerseits in der Gosse landet ist zunächst erfolreich – bis die beiden Betrogenen, assistiert von der Prostituierten Ophelia (Jamie Lee Curtis) und dem Butler Coleman (Denholm Elliot) dem Schwindel auf die Spur kommen und den Spieß umdrehen.

Auch wenn der typische 80er Jahre Look, insbesondere die Kleidung und Frisuren, uns heute meistens eher unfreiwillig komisch vorkommen, macht es doch immer noch Spass, den Film anzusehen. Dies ist vor allem den Hauptdarstellern zu verdanken und dem Drehbuch, das zahlreiche bissige Seitenhiebe auf Amerikas reiche, weiße Elite bereithält. Alleine um zu erleben, wie Dan Akroyd als sturzbesoffener, vollkommen versiffter Weihnachtsmann durch die Gegend wankt, lohnt es sich. Für die Männer gibt es noch einen guten Grund: Jamie Lee Curtis.

Vielleicht nicht der Film, den man mit den Kinderchen am Nachmittag gucken sollte, aber für einen lustigen Fernsehabend auch nach so vielen Jahren immer noch gut.

 
1 Comment

Posted by on December 20, 2009 in Filme

 

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One response to “Feiertagsfilme: Die Glücksritter

  1. Petra

    December 21, 2009 at 10:45 am

    Ich liebe diese Film und kann ihn mir immer wieder ansehen. So auch letzten Mittwoch. Einfach ein schöner, entspannender Film. Da stimme ich dir vollkommen zu.

    LG Petra

    (Achtung: vorübergehend neue Blogadresse)

     

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