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Feiertagsfilme: Tatsächlich… Liebe

21 Dec

Es geht weiter mit den Filmempfehlungen für die Weihnachtszeit und heute ist einer meiner absoluten Lieblingsfilme dran. Einer von den beiden Filmen, die für mich zum Fest einfach dazugehören und auf die ich mich jedes Jahr wieder freue. Die Rede ist von

Tatsächlich… Liebe (Love Actually, UK 2003)

Die Macher von Filmen wie Vier Hochzeiten und ein Todesfall oder Notting Hill haben hier einen wunderbaren, leichten, anrührenden und lustigen Film geschaffen. Dabei bieten sie an Darstellern alles auf, was auf der Insel Rang und Namen hat: Hugh Grant, Liam Neeson, Colin Firth, Alan Rickman, Laura Linney, Keira Knightley, Emma Thompson, Bill Nighy, Rowan Atkinson und – vielleicht etwas überraschend – Heike Makatsch.

In einer Reihe von locker zusammenhängenden Episoden werden verschiedene Geschichten vorgestellt, deren zentrales Thema die Liebe ist. Da verliebt sich der frisch ins Amt gewählte britische Premierminister (Hugh Grant) – nicht unbedingt zu seiner Begeisterung – auf den ersten Blick in eine Hausangestellte. Ein gerade verwitweter Vater (Liam Neeson) versucht die Beziehung zu seinem kleinen Stiefsohn aufrechtzuerhalten, der sich scheinbar von ihm zurückzieht. Der Sohn (Thomas Sangster) wiederum durchleidet gerade seine allererste Liebe zu einer Mitschülerin. Eine junge Braut (Keira Knightley) bedauert, dass der beste Freund ihres Mannes sie ganz offensichtlich nicht leiden kann. Ein Schriftsteller (Colin Firth) zieht zum Schreiben in ein Ferienhaus in Südfrankreich und verliebt sich dort in seine portugiesische Haushaltshilfe. Dummerweise spricht er kein Wort Portugiesisch und sie kein Englisch. Eine Sekretärin (Heike Makatsch) versucht sich an ihren Chef (Alan Rickman) heranzuschmeissen, was dessen Ehefrau (Emma Thompson) auf Dauer nicht verborgen bleiben kann. Ein Botenjunge (Kris Marshall) hat die Nase voll davon, dass die englischen Frauen nichts von ihm wissen wollen und sucht sein Glück kurzerhand in Amerika. Ein Pärchen (Martin Freeman, Joanna Page) lernt sich ausgerechnet am Set eines Pornofilms kennen, wo sie beide als Lichtdoubles angestellt sind. Ein alternder Rockstar (Bill Nighy) versucht noch einmal ein Comeback und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund, sehr zum Entsetzen seines Managers.

All diesen Geschichten ist gemeinsam, dass sie nicht “wie im Film” abgehoben sondern echt und liebenswert wirken. Dank der exzellenten Darsteller gibt es unzählige kleine Höhepunkte. Ob da nun ein Verkäufer (Rowan Atkinson) die Kunst des Geschenkeverpackens zelebriert, der Premierminister aufgekratzt durch 10, Downing Street tanzt, das junge Brautpaar das tollste Hochzeits-Ständchen aller Zeiten bekommt, der abgewrackte Rockstar ein ungewöhnlich ehrliches Radiointerview gibt oder die Ehefrau am Weihnachtsabend eine Überraschung bekommt, auf die sie wohl lieber verzichtet hätte – man ist abwechselnd am Lachen und Weinen. Dazu kommt dann noch ein mitreißender Soundtrack. Genau richtig für einen Fernsehabend an den Feiertagen!

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Posted by on December 21, 2009 in Filme

 

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