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Bento #9: Return of the Tuna

29 Mar

Da habe ich gestern meine allerersten Onigiri mit Thunfischfüllung eigenhändig hergestellt (gemantscht trifft es eher), sie sind sogar richtig gut geworden – und der Mann stellt fest, er mag sie nicht. Schade, ich wollte doch mal ein richtig japanisches Bento packen!

Naja, immerhin mit Thunfisch in weniger exotischer Verpackung kann man ihn immer locken. Demzufolge heute also ein Thunfisch-Nudelsalat.


Oben: Nudelsalat mit Thunfisch, Gürkchen, Mais und Paprika

Unten: Joghurt mit Honig, Zimt und Bananenscheibchen, Mini-Prinzenrolle und Möhrenstifte

Die Onigiri werde ich jetzt wohl selbst essen. Ich war ganz überrascht, wie authentisch sie schmecken – ich bekam nach dem ersten Bissen spontane Gelüste nach grünem Tee. Aber für jemanden, der bislang nur die hiesige Variante asiatischer Küche kennt, ist der Geschmack wohl arg gewöhnungsbedürftig.

Onigiri sind übrigens ganz einfach zu machen:

Sushi-Reis (oder anderen Rundkornreis) nach der Quellreis-Methode zubereiten: 1 Teil Reis waschen bis das Wasser klar bleibt, dann mit 2 Teilen Wasser, im geschlossenen Topf solange erhitzen bis es anfängt zu kochen, dann Platte ausschalten bzw. auf dem Gasherd auf winzigkleine Flamme drehen und eine Viertelstunde ausquellen lassen. Deckel währenddessen nicht aufmachen!
Den Reis dann in ein großes, flaches Gefäß umfüllen und am besten mit einem Holz-Pfannenwender o.ä. solange vorsichtig wenden, bis er genug abgekühlt ist, um ihn in die Hand zu nehmen; das geht relativ fix. Eine Schüssel mit leicht gesalzenem Wasser zum Hände anfeuchten daneben stellen. Mit feuchten Händen eine Portion Reis formen, zu Kugeln oder Dreiecken, wie oben.

Man kann auch eine Füllung in die Reisbällchen machen. Ich habe eine halbe Dose Thunfisch mit etwas Majo zu einer Paste gerührt, mit Hichimi Togarashi gewürzt und davon jeweils so einen Teelöffel in die Reisbällchen gefüllt. Zum Schluss noch kleine Nori-Stücke drumherum und fertig ist die Laube. Man kann den Reis vor dem Formen auch mit Furikake mischen oder man wälzt die fertigen Onigiri darin.
Statt dem Gematsche mit den Fingern kann man auch eine Onigiri-Form verwenden, aber ich habe bislang keine. Dafür sind die Onigiri schon ganz akzeptabel dreieckig geworden – aber ich sage nicht, wie viele Versuche das gekostet hat!😉

 
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Posted by on March 29, 2010 in Bento

 

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