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Bastelstunde

05 Jun

Eigentlich wollte ich bei dem schönen Wetter heute (ja, seit heute scheint auch hier die Sonne, der Osten ist bei allem etwas später dran) eine kleine Tour mit dem Mountainbike unternehmen. Eigentlich…

Denn als ich zu meinem Bike kam, musste ich feststellen, der Vorderreifen ist platt. Hm. Monatelang im Keller gestanden, da war ihm die Luft nicht ausgegangen, dann ein paarmal wirklich nur kurze Wege gefahren und schon habe ich einen Platten. Blöd.

Selbstverständlich besaß ich auch weder Fahrradwerkzeug noch Flickzeug. Unter diesen Umständen wäre es eine ziemlich dämliche Idee gewesen, den Reifen aufzupumpen und trotzdem loszufahren. Folglich fiel meine Tour etwas kleiner aus; nachdem ich wieder Luft aufgepumpt hatte, bin ich zum nahegelegenen Baumarkt gefahren und habe erst einmal Flickzeug & Co. gekauft. Unterwegs kam es mir irgendwie so vor, als würde der Reifen wieder platter werden, aber so ganz sicher war ich mir da nicht.

Zuhause habe ich dann erst einmal das Rad ausgebaut, mit nach oben genommen und dann am Computer einen kleinen Crashkurs in Fahrradreparatur gemacht. Ich war nämlich noch nie in der Verlegenheit, einen Platten reparieren zu müssen. Theoretisch weiss ich ja wie das gemacht wird, also zugesehen habe ich schon. Aber selber gemacht noch nie.

Mit Hilfe dreier Reifenheber und unter Einsatz sämtlicher Schimpfwörter die ich kenne (und das sind eine Menge!) ist es mir nach etlichen Versuchen gelungen, den Mantel vom Verlassen der Felge zu überzeugen. Wie bei so vielen Dingen: wenn man weiß, wie es geht, ist es ganz einfach. Aber vorher… naja, Schwamm drüber. Den Schlauch dann ein bisschen aufpumpen und in der gefüllten Duschwanne überprüfen war dann quasi piece of cake.

Nur: der Schlauch hat offensichtlich gar kein Loch. Ha ha!

Jetzt habe ich das Ganze wieder zusammengebastelt und mit meiner tollen High-Tech-Luftpumpe auf genau 3 bar aufgepumpt. Morgen gucke ich dann nach, ob der Reifen über Nacht an Druck verloren hat. Inzwischen bin ich mir aber fast sicher, dass da gar kein Loch ist, sondern mir eine der kleinen Kröten aus der Nachbarschaft die Luft aus dem Reifen gelassen hat.

Aber halb so wild das Ganze, denn lieber mache ich meine ersten Reifen-Reparaturversuche bei mir zuhause als irgendwo in der Pampa, wo ich dann darauf angewiesen bin, dass auch alles klappt.

Falls ich mal irgendwann längere Touren fahren möchte, muss ich ja eh wissen, wie das alles geht.😉

 
2 Comments

Posted by on June 5, 2010 in Dieses und jenes

 

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2 responses to “Bastelstunde

  1. Tobias

    June 5, 2010 at 10:40 pm

    Vermutlich sind Schlauch und Ventil über die Jahre einfach porös geworden und diffundieren fröhlich vor sich hin?

     
  2. Andrea

    June 5, 2010 at 11:49 pm

    Theoretisch möglich, aber das Radel ist gerade mal zwei Jahre alt, also halte ich das für weniger warscheinlich. Ausserdem würden dann wohl die Reifen an Vorder- und Hinterrad gleichermaßen diffundieren..?

     

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