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Monthly Archives: July 2010

4 kätzische Fragen am Mittwoch #9

Heute wieder mal ein Thema, bei dem wir auch mitreden können.

1. Thema “Kunststücke”! Können Eure Katzen Eurer Ansicht nach irgendwelche Kunststücke?
Die beiden Kater schon, die Katze eher nicht. Es sei denn “paranoid rumflitzen” zählt als Kunststück.

2. Welche wären denn das?
Sowohl Leon als auch Linus apportieren Spielzeug. Leon hat eine bestimmte Sorte Bälle, die er erst durch die Gegend dribbelt und dann wieder anschleppt, bei Linus sind es Spielzeugmäuse, die man für ihn werfen muss.
Leon stellt sich ausserdem auf die Hinterbeine und “tanzt”.

3. Trainiert Ihr die Kunststücke ab und zu mit Euren Katzen?
Wenn sie den Wunsch haben, zu spielen, dann machen wir natürlich mit. Aber besonders üben tun wir dafür nicht.

4. Werden Eure Katzen auch dafür belohnt?
Leon tanzt in erster Linie wenn er etwas haben möchte, das bekommt er dann aber meistens sowieso (wie Futter beispielsweise). Ansonsten ist ja das Spiel selber für sie die Belohnung, da brauchen sie nicht noch zusätzlich Leckerchen oder sowas.

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Posted by on July 28, 2010 in Katzen

 

Gegen den Filz!

Vor ein paar Tagen freute ich mich noch laut darüber, dass unsere Katzen so pflegeleichtes Fell haben.
Denkste, Puppe!

Hätte ich bloss nichts gesagt. Denn bei einer ausgiebigeren Streichel- und Knuddelaktion fiel mir auf, dass Leon ein paar Knötchen im Bauchfell hatte. Kurz vor den Hinterbeinen, da wo er es gar nicht mag wenn jemand da an ihm herummacht – warscheinlich sind uns deswegen die Knötchen auch erst jetzt aufgefallen. Sie waren klein, aber dicht an der Haut, was immer ein bisschen problematisch ist. Schlecht zu entfernen, ziept an der Haut und kann wenn sie nicht entfernt werden, zu Rissen und Entzündungen führen.

Zum Glück hatte er gerade eh einen Schmuseanfall und da haben wir einfach mal probiert, ihm die Knötchen mit dem Rasierer aus dem Fell zu entfernen. Wider Erwarten ging das völlig problemlos. Wir hatten ja mit Unwillen bis Panik seinerseits gerechnet, wenn wir da mit diesem brummenden Gerät an seinem Bauch herumhantieren, aber Monsieur war ganz entspannt und schnurrte sogar.

Als er dann eine kleine Tonsur am Bauch hatte und wir eh schon mit Katzenhaaren bedeckt waren, beschlossen wir, einfach mal wieder eine größere Fellpflege-Aktion mit allen drei Katzen zu machen. Einer nach dem anderen wurde ins Zimmer geholt, mit Leckerchen eingedeckt, auf eventuelle Knötchen im Fell untersucht und nach der Entfernung derselben ausführlich gebürstet. Erst mit dem Kamm, dann mit dem Furminator, zum Abschluss mit der Zupfbürste um die letzten losen Haare zu entfernen.

Die Ausbeute kann sich sehen lassen. Wir könnten uns noch eine vierte Katze daraus stricken:

Vor allem der kleine Linus hat sich ja zum wahren Flauschmonster entwickelt, aber auch die anderen beiden haben soviel Fell, dass es für zwei Katzen reichen würde.

Zum Glück muss man so eine Aktion nur alle paar Monate machen, den Rest der Zeit reicht einfaches Bürsten einmal die Woche. Wir sahen hinterher übrigens auch aus, als wäre uns ein Fell gewachsen. Ausser etwas herzzereißendem Protest (der Furminator erfreut sich bei den Vierbeinern nicht gerade größerer Beliebtheit) gab es aber keine nennenswerte Gegenwehr. Jetzt haben die Süßen wieder Ruhe, bis zum nächsten Mal.

 
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Posted by on July 25, 2010 in Katzen

 

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Sommer-Stöckchen

Bei Sari entdeckt und sofort mitgenommen. Ein Stöckchen mit Fragen zum Sommer.

1. Deine Lieblingseissorte?
Kommt sehr auf die Außentemperatur an. Ich mag eigentlich so ziemlich alle Sorten aber: je wärmer desto Frucht! Wenn es nur mäßig warm ist, bin ich verrückt nach Sorten mit Karamel oder Keksstückchen, wenn es dann richtig heiss wird, dann am liebsten Joghurt und Zitrone.

2. Dein Lieblingsobst?
Erdbeeren. Und Bananen, Kirschen und Nektarinen, in ungefähr dieser Reihenfolge. Was ich überhaupt nicht mag, sind Wassermelonen.

3. Lieber Flip Flops, Sandalen oder Ballerina Schuhe?
Zwischen mich und meine getreuen Trekkingsandalen lasse ich nichts kommen. In Situationen, wo diese unpassend wären, weiche ich auch schon mal auf andere Sandalen oder Ballerinas aus. Flip Flops habe ich noch nie getragen.

4. Was trägst du am liebsten auf deinen Fussnägeln? Nagellack, French oder lieber nichts?
Bei mir sind die Nägel immer fein säuberlich gepflegt (wie die Füße generell), nur weil man Trekkingsandalen trägt muss man ja nicht rumlaufen wie ein Neanderthaler. Ich finde dezenten Perlmuttlack auf den Fußnägeln am schönsten (s.o.). Außer wenn bombastisches Aufbrezeln angesagt ist, da greife ich dann auch mal zu dramatischen Farben wie Blutrot oder Lila.

5. Trägst du lieber Bikini ,Tankini oder Badeanzug?
Zum Schwimmen Badeanzug, zum Sonnen – oder was bei mir dafür durchgeht – dann eher den Bikini. Solange nicht alle anderen Frauen in 100m Radius aussehen wie Models, bin ich da auch relativ schmerzfrei.

6. Um braun zu werden was bevorzugst du? Sonnenbad, Solarium oder Selbstbräuner?
Ich lege gar keinen gesteigerten Wert drauf, braun zu werden, ich finde so Brathähnchen-Teint eher abstoßend (zumindest bei Leuten, die nicht von Natur so aussehen). Ausserdem gibt zuviel Sonne Falten und auf die kann ich verzichten. Also bleibe ich im Freien lieber im Schatten und Solarium kann mir gestohlen bleiben. Wenn ich wieder mal so blaß bin, dass ich auch als untot durchgehen würde, benutze ich mal ein paar Tage eine Hautcreme mit leichtem Selbstbräuneranteil.

7. Trägst du lieber T-Shirt oder Top?
Das kommt sehr auf das individuelle Kleidungsstück an und darauf, ob es eher Schokoladenseiten oder Mängel betont. 😉

8.Was ziehst du lieber an? Lange Hose, kurze Hose oder ein Rock?
Selbe Antwort wie eine Etage höher. Lange Hosen trage ich im Sommer eher selten, meistens halblange Jeans oder einen Rock, weil luftiger. Richtig kurze Hosen trage ich höchstens unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

9.Glatte Haut? Lieber Rasieren oder Wachsen oder doch Epilieren?
Nassrasierer unter der Dusche. Wachsen ist fies, Epilieren dito.

10.Gehst du lieber ins Hallenbad oder ins Freibad oder bevorzugst du einen See?
Ich mag Schwimmbäder und dieses Chlorwasser generell nicht so; wenn ich die Wahl habe, dann bevorzuge ich immer den See – auch wenn ich total panisch werde, wenn mich beim Schwimmen was am Fuß berührt… 😉

Wie immer gilt: wer das Stöckchen mag, darf es sich gerne mitnehmen!

 
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Posted by on July 22, 2010 in Dieses und jenes

 

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Happy Birthday, Sari!

Sari von Mondgras hat heute Geburtstag!

Von uns allen ganz liebe Grüße und Glückwünsche, viele liebe Freunde die gratulieren, schöne Geschenke und überhaupt alles was Du dir so wünschst! Hab einen wunderschönen Tag! 🙂

 
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Posted by on July 21, 2010 in Dieses und jenes

 

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Besuch in Bürokratia

Davon dass ich jetzt ab August wieder einen Job habe, ändert sich natürlich die Tatsache nicht, dass ich zuletzt im Juni Geld bekommen habe und logischerweise erst Anfang September wieder Gehalt bekommen werde. Folglich war heute noch einmal ein Besuch im Arbeitsamt angesagt, um noch die letzten fehlenden Formulare und Unterlagen für meinen HartzIV-Antrag abzuliefern.

Ich hatte einen Termin direkt morgens um 8:00 Uhr, wenn sie aufmachen.
Üblicherweise sieht das dann so aus, dass sämtliche Türen zu diesem Zeitpunkt noch verschlossen sind und sich, je nach Tag, so ungefähr 20-40 Leute im Treppenhaus stapeln. Punkt acht Uhr, manchmal auch ein paar Minuten später (niemals jedoch eine Minute zu früh!), werden dann die Türen geöffnet und die Wartenden strömen – in der ungefähren Reihenfolge ihres Eintreffens – in Richtung des Anmeldetresens. Auch wenn man einen Termin hat, muss man ja trotzdem erst einmal vorwarnen, dass man jetzt da ist. Am Tresen steht dann also eine etwas längere Menschenschlange und wird von der Dame am Empfang langsam abgearbeitet. Je nachdem wie früh man da war, steht man folglich auch noch mal 10-15 Minuten in der Schlange. Danach darf man dann vor dem Zimmer des zuständigen Sachbearbeiters Platz nehmen und warten, dass dieser Zeit hat.

Zum Glück sind die Sachbearbeiter hier wenigstens nett und freundlich, wenn auch nicht immer umfassend informiert bis teilweise völlig ahnungslos. Ich glaube, die werden auch nur angelernt…
Der eigentliche Antrag war kein Problem, da fehlten ja nur noch ein paar Unterlagen, die ich jetzt abliefern wollte. Allerdings hatte ich noch ein paar Fragen, meinen Umzug und die doppelte Haushaltsführung in den nächsten drei Monaten betreffend. Und da wurde es dann wieder ein bisschen chaotisch. So war  Frau H., die Sachbearbeiterin, beispielsweise felsenfest davon überzeugt, dass ich die Kosten für den Umzug nach Berlin nur dann erstattet bekommen würde, wenn meine dortige, neue Wohnung (im krassen Gegensatz übrigens zu meiner jetzigen) den Kriterien der ARGE entspricht. Also eine billige, winzige Wohnung in irgendeinem Sozialbaughetto. Meinen Hinweis, dass ich doch zu diesem Zeitpunkt gar keine Lebenshaltungskosten mehr von ihrem Verein beziehen, meine Miete und alles andere vollumfänglich mit meinem Gehalt zahlen würde und dafür verdammt nochmal das Recht hätte, selbst zu entscheiden, wie und wo ich wohnen möchte, wollte sie nicht gelten lassen. Dann gäbe es halt kein Geld vom Arbeitsamt für den Umzug.

Völliger Quark natürlich!

Um das genau herauszufinden, verwies sie mich an eine Kollegin der Leistungsabteilung, nennen wir sie einfach mal Frau M.. Ich also wieder raus, ab in die Warteschlange (25 Leute vor mir), zehn Minuten langsam Richtung Tresen vorgerückt, schliesslich dann dort mitgeteilt, die Frau H. hätte mich an die Frau M. verwiesen. Zum entsprechenden Zimmer geschickt worden und dort nochmal zehn Minuten gewartet. Frau M. begrüßte mich mit den Worten “Ich glaube, bei mir sind Sie falsch!” Ich schilderte ihr, weswegen man mich zu ihr geschickt hatte und tatsächlich, sie hatte Recht. “Da müssen Sie zu ihrer Vermittlerin, das ist die Frau W.”

Ich also wieder raus, ab in die Warteschlange (20 Leute vor mir), nach nur sieben Minuten sah ich wieder in das vertraute Gesicht der Dame hinter dem Tresen, der ich mitteilte, dass ich nunmehr zu Frau W. müsste. Ich glaube sie sah auch die Ironie der ganzen Sache. Zum Glück habe ich ja sonst nichts zu tun. Also von ihr wieder zu einem anderen Zimmer geschickt worden. Wieder einige Minuten Warten, kennen wir ja mittlerweile. Dann wurde ich aufgerufen, aber von einer ganz anderen Mitarbeiterin. Die Frau W. sei erst nächste Woche wieder da, die habe Urlaub.
Ah ja. Wieso weiss sowas am Empfang keiner?

Zum Glück konnte ich dort dann endlich Antworten auf meine Fragen bekommen. Ich kann die Übernahme meiner Umzugskosten beantragen, ebenso wie Beihilfen zur doppelten Haushaltsführung für maximal sechs Monate und das Arbeitsamt schreibt mir selbstverständlich nicht vor, wie meine künftige Wohnung auszusehen hat, solange ich sie selbst bezahle. Natürlich habe ich wieder kiloweise Antragsformulare mitbekommen, aber das ist ja ganz normal. In deutschen Ämtern werden ja jeden Tag ganze Wälder beerdigt.

Nach nur zwei Stunden hatte ich die Prozedur dann endlich hinter mir. Insgesamt fühlte ich mich die ganze Zeit stark an das folgende Video erinnert. Nächstes Mal nehme ich auch meinen Zaubertrank mit…

 
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Posted by on July 20, 2010 in Dieses und jenes

 

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