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Monthly Archives: January 2011

Mission Impossible Squirrel

Das großartigste Eichhörnchen aller Zeiten:

Ob man sowas auch Katzen beibringen kann?

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Posted by on January 31, 2011 in Dieses und jenes, Video

 

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Ich will euren Dschungel nicht!

Oder euren Bauernhof oder euer Casting, ganz gleich ob es dabei darum geht, sich von einem ehemaligen Schlagerfuzzi demütigen zu lassen oder unfallfrei auf hochhackigen Schuhen zu laufen.

Ich kann auch auf High Heels laufen. Ich kann sogar darauf tanzen. Aber deswegen würde ich trotzdem nicht auf die Idee kommen, mich für Ginger Rogers zu halten. Oder für ein Model, egal mit welchem Präfix. Dazu gehört ein bisschen mehr, als ein paar Wochen in einer Art TV-Versuchslabor durchzuhalten.

Alle diese Fernsehsendungen dienen nur einem einzigen Zweck: Menschen zu demütigen. Und andere Menschen mögen sich das dann ansehen. Ich frage mich, warum?

Diejenigen die mitmachen: glauben sie wirklich, das würde ihnen so etwas wie Ruhm und Reichtum einbringen? Nachdem man nun wirklich oft genug gesehen hat, dass der erfolgreiche Kandidat, sei er nun Topmodel oder Superstar oder welches Etikett man dem Volltrottel der Saison sonst noch anpappt, für ein paar Wochen durch ein paar Medien geprügelt wird, solange er noch irgendwen interessiert und dann fallengelassen wird um sich lukrativeren, neuen “Stars” zuzuwenden. Den Reibach machen eh die Initiatoren und nicht der arme Trottel.

Wobei für genügsame Naturen ja schon ausreichend ist, gelegentlich mal über einen roten Teppich zu laufen und seine Nase dann in irgendeinem Boulevardblatt wiederzufinden. Ich frage mich, wovon leben diese Leute eigentlich, denn Geld verdienen können sie doch damit nicht? Erhalten sie so lange den schönen Schein aufrecht und vegetieren von HartzIV vor sich hin, bis sie dann endlich reif fürs Dschungelcamp sind?

Und was für Leute sehen sich sowas an? Wenn man mal bei seinen Bekannten herumfragt, angeblich ja keiner. Manchmal outet sich einer mit “Ist doch aber sooo witzig!”. Dann schreien alle seine Bekannten “Iiiiiieh!” und zeigen mit dem Finger. Und abends ziehen sie dann warscheinlich die Vorhänge zu, bevor sie den Fernseher einschalten. Mehr als acht Millionen Menschen gucken diese Programme. Und belästigen ihre Umwelt. Gucke ich an so einem Abend in Twitter, dann besteht die Timeline stets aus aktuellen Kommentaren des Fernsehprogramms. Egal wo ich online hinsehe, sei es Stern, SPON, Tagesspiegel – alle bringen ständig die aktuelle Berichterstattung, sei es aus dem Dschungel oder vom Bauernhof. Als gäbe es nichts wichtigeres.

Gibt es warscheinlich auch nicht. Schon im alten Rom wusste man, wie man das Volk beschäftigen und von zuviel Nachdenken abhalten kann. Früher hatte man Löwen, heute nimmt man halt Kakerlaken.

Bildung ist out, Niveau ist out – ich warte auf die Show, in der die Kandidaten in Felle gekleidet, grunzend mit Keulen aufeinander losgehen.

Lange kann es ja nicht mehr dauern.

 
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Posted by on January 28, 2011 in Dieses und jenes

 

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Der Virus und Du

So als kleines Lebenszeichen in die Runde: ich bin krank. Seit Ende letzter Woche. Das volle Programm; fing an mit Husten und Schnupfen, dann Fieber, Kopfweh, Halsweh, Gliederschmerzen, Kreislaufprobleme…

Grippaler Infekt, meint die Ärztin, die mich für den Rest der Woche krankschrieb. Letzte Nacht habe ich dann endlich mal wieder kein Fieber gehabt und heute auch nicht mehr alle fünf Minuten das Gefühl, mich doch lieber in die Horizontale begeben zu wollen. So allmählich wirds besser.

Ich hasse es nur, so zur Untätigkeit verdammt zu sein. Ich würde wirklich viel lieber gesund sein und zur Arbeit gehen. Ja, wirklich.

 
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Posted by on January 25, 2011 in Dieses und jenes

 

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Der Flitz

Ein Beitrag den ich gerade bei Lutz auf dem Blog gelesen habe, erinnerte mich an diese kleine Geschichte, die bereits im Dezember passierte.

Da saß ich so in der U2 auf dem Weg nach Hause und am Wittenbergplatz steigt ein älteres Paar zu. Beide, wie das an dieser Station gang und gäbe ist, mit diversen Tüten aus dem KaDeWe. Als sie sich mir gegenüber auf der Bank niedergelassen hatten, wurde dann auch die Beute direkt begutachtet. Dabei kam es zu folgender Konversation.

Beide bewundern ihre neue Mütze.
Er, fachmännisch: “Das ist Flitz!”
Sie ist irritiert: “Was?”
Er: “Na die Mütze. Das ist Flitz!”
Sie: “Kenne ich nicht!”
Er buchstabiert: “F-L-E-E-C-E!”

Ah ja.
Zum Glück musste ich dann aussteigen, sonst wäre ich vermutlich an dem unterdrückten Lachanfall erstickt. 😉

 
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Posted by on January 19, 2011 in Dieses und jenes

 

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Amanda Palmer & The Young Punx: Map of Tasmania

Ich mag Amanda Palmer! Und das nicht erst, seit sie einen meiner Lieblingsautoren geheiratet hat.

Ihr neuer Song ist fast schon Mainstream – wenn man mal von dem schrägen Thema und dem schrillen Video absieht. Aber letztlich geht es in dem Song nur um eines: man selbst zu sein. Auch mit ungewöhnlichen “Frisuren”.
Achtung: NSFW! 😉

Und für diejenigen, die sich jetzt wundern, was die Karte von Tasmanien mit alledem zu tun hat, ein kleiner visueller Wink mit dem Zaunpfahl:

 

Amanda sagt auf ihrem Blog, sie wurde zu dem Lied inspiriert, als ihr eine Bekannte erzählte, in Australien würden Frauen gelegentlich auf die ordinäre Weise mit dem Spruch “Show me your map of Tasmania!” angemacht. In dem Blogbeitrag findet sich übrigens auch der Text.

 
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Posted by on January 18, 2011 in Musik, Video

 

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