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Paradepower Januar: Leseverhalten

04 Jan

Auch in 2011 gibt es wieder die Paradepower von Himmelsblau[dot]org und ich habe mir vorgenommen, dieses Jahr regelmäßig mitzumachen.

Diesen Monat stellt uns Missi Fragen zu unserem Leseverhalten:

Wie viel lest ihr im Schnitt pro Woche?
Das ist sehr schwierig zu beantworten, denn manchmal habe ich Phasen in denen ich mehrere dicke Bücher hintereinander verschlinge, dann wieder wochenlang gar nicht. Im Oktober, November und Dezember habe ich viel gelesen, da war es durchschnittlich ein Buch pro Woche.

Welche Genres sind euch am Liebsten?
Ich lese am allerliebsten Fantasy, im weitesten Sinne, da gehört für mich alles dazu, wo mindestens ein Drache drin vorkommt, also auch Harry Potter. Leider ist vieles aus diesem Genre Schrott auf dem Niveau von Groschenromanen, was dann wieder keinen Spass macht. Außerdem lese ich gerne historische Romane, Kriminalgeschichten und Thriller.

Kauft ihr eure Bücher selbst, leiht ihr sie aus oder lasst ihr euch beschenken?
Meistens kaufe ich sie selbst, gelegentlich bekomme ich mal was geschenkt und da ich jetzt wieder stolze Besitzerin eines Bibliotheksausweises bin und die Büchereien in Berlin wohl nicht ganz schlecht sortiert sind, werde ich künftig auch öfter mal wieder Bücher ausleihen.

Was ist euer absolutes Lieblingsbuch?
Ich mag sehr viele Bücher sehr, sehr gerne aber wenn ich mich für eines entscheiden muss, dann ist es Lord of the Rings. Wegen dieses Buches wurde Englisch für mich von einem Schulfach zu einer Sprache die ich gerne und gut spreche.

•Mit welchem Buch habt ihr lesen gelernt bzw. an welches Buch aus Eurer Kindheit könnt ihr euch ab Besten erinnern?
Das war eine Ausgabe von Grimms Märchen, das ich entweder zu Weihnachten oder zum Geburtstag bekommen habe. Mein erstes “richtiges” Buch. Lesen konnte ich allerdings schon vorher, jedenfalls habe ich wohl jedes geschriebene Wort aufgesaugt bis ich es konnte.

•Bewertet das letzte Buch, das ihr gelesen habt. [optional]

“She had heard it said that, before you could understand anybody, you needed to walk a mile in their shoes, which did not make a whole lot of sense, because probably AFTER you had walked a mile in their shoes, you would understand that they were chasing you and accusing you of the theft of a pair of shoes –although, of course, you could probably outrun them, owing to their lack of footwear.”

— Terry Pratchett (I Shall Wear Midnight)

Das letzte Buch das ich gelesen habe, war I Shall Wear Midnight von Terry Pratchett. Als ich hörte, dass sein neues Buch sich wieder um die junge Hexe Tiffany Aching drehen wird, habe ich mich wirklich gefreut. Tiffany ist einer meiner Lieblingscharaktere aus den Scheibenwelt-Romanen und ich bin außerdem ein großer Fan der Nac Mac Feegles.
Zu Beginn der Reihe ist Tiffany Aching noch ein kleines Mädchen und man verfolgt mit jedem neuen Buch ihren Werdegang zu einer vollwertigen Hexe (und wie ich annehme, legitimen Nachfolgerin von Granny Weatherwax). In I Shall Wear Midnight ist Tiffany nun mittlerweile 16 Jahre alt und die Hexe der Kreide. Was bedeutet, dass sie sich nicht nur mit Problemen des Erwachsenwerdens herumschlagen muss, sondern auch mit jeder Menge Vorurteilen. Von den üblichen lebensbedrohlichen Verwicklungen mal ganz abgesehen…

Ich fand das Buch absolut grandios. Natürlich kommt der typische Terry-Pratchett-Humor nicht zu kurz, aber darüber hinaus behandelt das Buch so ernste Themen wie Toleranz, Respekt, häusliche Gewalt, Vorurteile gegen Minderheiten -eigentlich ist es ein ganz aktuelles Buch in lustiger Märchenform verpackt. Darüber hinaus, werden auch wieder ein paar lose Fäden verbunden und man trifft viele alte Bekannte der Scherbenwelt wieder. Nach ein paar Büchern, die ich eher so “ganz nett” fand, endlich mal wieder ein Buch von Terry Pratchett, das mich restlos begeistert hat. Ich hoffe, ihm bleiben noch viele Jahre Zeit zum Schreiben!

 
2 Comments

Posted by on January 4, 2011 in Bücher, Dieses und jenes

 

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2 responses to “Paradepower Januar: Leseverhalten

  1. Sven

    January 4, 2011 at 2:36 pm

    Ist “Lord of the rings” schwer oder leicht zu lesen in Englisch? Ich bin noch auf der Suche nach Büchern, die ich dieses Jahr bei der Challange lesen kann, sie sollten allerdings nicht zu schwer sein😉

     
  2. Andrea

    January 4, 2011 at 2:40 pm

    Dann fang doch mit dem “Hobbit” an und wenn das geht, kannst Du dich an LOTR wagen.😉
    Ich kann schlecht beurteilen, was leicht oder schwer ist für andere Leute, ich kenne ja deren Sprachkenntnisse nicht. Die Sprache in LOTR ist ein bisschen altertümlich (Tolkien wollte ja eine Heldensage schreiben, sowas wie Fantasyromane gab es ja noch gar nicht), aber nicht so verschroben, dass man gar nichts mehr versteht.
    Versuch macht klug. 😆

     

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