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Monthly Archives: March 2011

In The Land Of The Northern Lights

Einfach ohne weiteres Gedöns, weil ich dieses Video so schön finde:

http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=21419634&server=vimeo.com&show_title=1&show_byline=1&show_portrait=0&color=ffffff&fullscreen=1&autoplay=0&loop=0

In The Land Of The Northern Lights from Ole Christian Salomonsen on Vimeo.

via Lens Flare

 
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Posted by on March 28, 2011 in Video

 

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Schokolade + Spenden = win!

Ich habe es ja meistens nicht so mit Werbung auf meinem Blog. Und um Kettenbriefe mache ich auch einen großen Bogen. Es gibt aber Fälle, da finde ich es ganz in Ordnung, mal eine Ausnahme zu machen. Für eine Aktion wie diese hier.

 

Und das funktioniert so:

Dank Zorra habe ich einen Gutschein für diese Osteraktion von my swiss chocolate.ch bekommen. Dafür darf ich mir dann dort eine gratis Tafel (inkl. Versand) aussuchen.

Ich darf jetzt meinerseits Gutscheine an bis zu zehn Blogger vergeben, die dann ebenfalls Schokolade bekommen, bitte auf ihrem Blog einen Beitrag wie diesen hier verfassen und dann ebenfalls an bis zu zehn Blogger einen solchen virtuellen Gutschein weiterverschenken können.

Und das schöne daran: für jede auf diese Weise verschenkte Tafel Schokolade spenden die Jungs von myswisschocolate dann 2,- CHF für die Katastrophenopfer in Japan an die Glückskette. Sie spenden mindestens 1.000,- CHF und maximal 10.000,-. Die Aktion läuft noch bis zum 31. März um 12:00 Uhr.

Wer gerne auch daran teilnehmen und einen Gutschein von mir bekommen möchte, melde sich bitte unten in den Kommentaren, ich nehme euch dann in die Liste auf.

Ja, ich weiß, dass das natürlich immer noch eine sehr günstige Werbeaktion ist – aber erstens finde ich die Idee echt pfiffig, zweitens gibt es wirklich sinnlosere Dinge für die man auf seinem Blog Werbung machen kann, als leckere Schweizer Schoggi (es soll sogar Leute geben, die stehen auf Kartoffelchips.. *hust*) und drittens kann man damit sowohl sich selbst als auch anderen etwas Gutes tun. Eine Win-Win-Situation sozusagen.

Also, nicht lange nachdenken, einfach melden!

 

Die Liste:

 

 
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Posted by on March 22, 2011 in Dieses und jenes, Kochen und Essen

 

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Helfen – aber richtig

Die Bilder und Nachrichten, die wir aus Japan in der vergangenen Woche erhalten haben, lassen kaum jemanden unberührt. Viele hier bei uns wollen nicht nur untätig herumsitzen sondern helfen.

Hilfe kann allerdings auch am Ziel vorbeischießen.
Gestern abend wurde ich auf Facebook auf eine neugegründete Hilfsaktion aufmerksam. Die Aktion pro-japan.de (die ich hier absichtlich nicht verlinke) ist ein Ableger der Stiftung Pro Organspende, die hier in Berlin durch ihre Plakataktionen mit Prominenten bekanntwurden. Es scheint sich also zumindest um eine seriöse Organisation zu handeln.

Die Aktion möchte “für mindestens 1000 Kinder reale Zuflucht aus einer Welt der Verwüstung und Bedrohung durch radioaktive Verstrahlung bieten.” (Zitat). Zu diesem Zwecke sollen sich Freiwillige melden, die ein japanisches Kind plus Begleitperson oder auch mehrere Personen bei sich hier in Deutschland aufnehmen können. Unterstützt wird diese Aktion beispielsweise vom Sender Sat.1. Auf Facebook findet die Aktion regen Zulauf.

Ja ist doch aber toll, was habe ich da denn schon wieder zu meckern?

Bevor jetzt jeder hier, der schon immer seinen eigenen kleinen Japaner haben wollte, losrennt und sich bei dieser Aktion einträgt, bitte ich euch, euch mal folgendes Szenario vorzustellen:

Die deutsche Nordseeküste wurde von einer bislang unvorstellbaren Sturmflut getroffen. Die friesischen Inseln sind praktisch ausradiert, von den Städten an der Küste ist kaum etwas übrig, selbst Teile von Hamburg stehen unter Wasser. Im Kernkraftwerk Unterweser gibt es zudem eine Havarie, Fachleute bekämpfen vor Ort den Schaden, es besteht allerdings bei entsprechenden Windverhältnissen die Möglichkeit, dass Radioaktivität in Richtung Hamburg oder ins Inland geweht werden kann.

Im Rest von Deutschland herrscht große Betroffenheit, aber dort gibt es keinerlei Schäden; das Leben geht dort wie gewohnt weiter, von vereinzelten Panikkäufen abgesehen. Hilfsorganisationen und Behörden sind im Katastrophengebiet vor Ort. Transport von Hilfsgütern in die betroffenen Gebiete gestaltet sich schwierig, da die gesamte Infrastruktur, Straßen etc. zerstört wurde, daher bestehen im Katastrophengebiet Versorgungsengpässe.

Du sitzt jetzt seit einer Woche mit ein paar anderen Überlebenden in den Trümmern eures ehemaligen Dorfes, es gibt eine notdürftige Versorgung mit Lebensmitteln und wenig Trinkwasser, es ist kalt aber ihr habt wenigstens Unterkunft in der Kirche gefunden, die von der Flut größtenteils verschont wurde. Du bist dir sicher, dass deine Tante aus Bergisch Gladbach nach euch sucht, aber Du kannst sie nicht erreichen, der Handy-Akku ist leer und Steckdosen gibt es keine mehr, warscheinlich ist das Netz ja eh weg.

In dieser Situation erreicht euch das Angebot aus dem Ausland. Freundliche Menschen wollen euch in eurer Not beistehen und euch bei sich aufnehmen. In Japan.

Ihr würdet auch begeistert zum nächsten Flugzeug rennen. Nicht.

Zunächst mal ein rein logistisches Problem: wenn man Menschen aus diesen Gebieten herausbringen kann, dann kann man auch Hilfsgüter dorthin transportieren. Beides funktioniert momentan noch nicht wirklich. Wenn man dann aber in der Lage ist, die Überlebenden aus den Katastrophengebieten wegzubringen, dorthin, wo es Unterkunft, Nahrung, Wasser und vor allem auch psychologische Betreuung gibt – warum sollte man sie dann bitte tausende von Kilometern in eine vollkommen fremde Kultur bringen, wo sie nicht mal die Sprache verstehen? Welchen Sinn soll das denn bitte haben? Zumal es wohl kaum so sein wird, dass da plötzlich jemand vollkommen isoliert dasteht, weil alle Verwandten, Freunde und Bekannten mit einem Schlag ausradiert wurden. Und selbst in diesem Falle ist eine vertraute Umgebung weit sinnvoller als irgendwo ans andere Ende der Welt verschleppt zu werden.

Was die Katastrophenopfer in Japan jetzt brauchen, ist Hilfe vor Ort. Und diese Hilfe ist möglich. Es ist ja bei weitem nicht so, als wäre jetzt das ganze Land eine einzige Trümmerwüste; in den nicht unmittelbar betroffenen Gebieten geht das Leben ganz normal weiter, Menschen gehen zur Arbeit, sitzen in Cafés, freuen sich über die ersten Frühlingsblumen – und machen sich selbstverständlich die ganze Zeit Sorgen um ihre Landsleute. Das heißt aber nicht, dass das Leben nicht weitergeht.

Die Japaner haben einen Krieg und zwei Atombombenabwürfe überstanden und sind anschließend zu einer der größten Wirtschaftsmächte der Welt aufgestiegen. Wir sollten ihnen soviel Vertrauen entgegenbringen, dass sie auch diese Katastrophe meistern werden; sie sind in vielen Dingen sehr viel besser organisiert als wir hierzulande, gerade was Naturkatastrophen betrifft.

Wir können ihnen helfen und das sollten wir auch, aber nicht indem wir unser Geld und unsere Energie an halb durchdachten Aktionismus verschwenden. Unter den gegebenen Umständen macht es jetzt am meisten Sinn, an seriöse Hilfsorganisationen zu spenden, die vor Ort den Betroffenen helfen:

(danke an Jettie für die Links)

Nachtrag: gerade gefunden, ein Hinweis von Save the Children, der ebenfalls besagt, dass man die Kinder nicht aus ihrer gewohnten Umgebung reißen soll. Gut gemeint ist nicht immer automatisch gut.

Zweiter Nachtrag: ich habe mir jetzt (Samstag abend) nochmal angesehen, was da bei Facebook abgeht, mittlerweile bin ich nicht mehr wirklich überzeugt, dass die ganze Sache wirklich koscher ist. Da werden schwammige Versprechungen und Ankündigungen gemacht, mißliebige oder kritische Kommentare gelöscht aber dafür ständig zu Spenden (auf das eigene Spendenkonto selbstverständlich) aufgerufen.

Gibt es eigentlich Stellen, wo man die Seriosität solcher selbst proklamierter Hilfsorganisationen überprüfen lassen kann?

 

 

 
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Posted by on March 19, 2011 in Dieses und jenes

 

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Erdbeben, Tsunami, nukleare Katastrophe?

Ich verfolge entsetzt, was da in Japan in den letzten zwei Tagen passiert. Mir fehlen die Worte. Das Ausmaß dieser Katastrophen ist mehr als wir begreifen können. Diese Bilder werde ich in meinem Leben nicht mehr aus dem Kopf bekommen.

Man kann jetzt natürlich irgendwelche höheren Wesen um Hilfe anflehen (vulgo: beten).
Wer etwas substanziellere Hilfe leisten möchte, der kann einfach mal sein Portemonnaie öffnen und eine Spende beim Roten Kreuz leisten – und wenn es nur ein paar Euro sind. Ich habe das Gefühl, die werden alle Mittel brauchen, die sie kriegen können. Nicht nur haben die Überlebenden dort zum Teil alles verloren. In den betroffenen Gebieten in Japan ist die komplette Infrastruktur zerstört. Und die Katastrophen sind möglicherweise ja noch lange nicht beendet.

Wer das, was dort in diesem Kernkraftwerk in Fukushima vorgeht beunruhigend findet und nicht abwarten will, bis hierzulande Politiker und Atomlobby versichern, “bei uns könne sowas ja überhaupt nicht passieren, weil hier gäbe es ja keine Erdbeben”… man kann selbst etwas tun, statt sich nur zu ärgern und auf Twitter und Facebook herumzuschimpfen.

Man MUSS ja keinen Atomstrom beziehen wenn man nicht will! Einfach diesen Link anklicken, den Anweisungen folgen und tatsächlich mit dem Geldbeutel abstimmen.  Wichtig dabei ist, nicht nur einen Ökostromanbieter auszuwählen, sondern darauf zu achten, dass dieser nicht zu einem der vier großen Stromkonzerne gehört, sonst bekommt ihr zwar Ökostrom, finanziert aber trotzdem die Atomkraftwerke weiter mit. Dass man sich bei den nächsten Wahlen genau überlegt, wo man sein Kreuzchen macht, sollte ebenfalls selbstverständlich sein.

 
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Posted by on March 12, 2011 in Dieses und jenes

 

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Waiting sucks

Da hat sich HBO einen wirklich passenden Namen für diesen kleinen Videoschnipsel ausgedacht. Fans der Serie True Blood müssen noch bis zum Sommer warten (bei uns noch länger), bis die vierte Staffel ausgestrahlt wird. Dann erfährt man auch, warum der eigentlich so toughe Wikinger-Vampir Eric in dieser kleinen Szene so panisch guckt und wer da aus dem Off seinen Namen ruft…

Ich weiß das natürlich schon lange, ich habe nämlich die Bücher gelesen. Aber ich verrate nix!

 
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Posted by on March 8, 2011 in Bücher, Video

 

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