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Ein Hoch auf die Zitrone! Teil 2

12 Feb

Jetzt hatte ich also jede Menge köstlichen Cheesecake, den ich noch nicht essen durfte und kein Lemon Curd mehr. Aber noch ein paar Zitronen und ein Rezept…

Um es kurz zu machen: ab sofort gibt es in diesem Hause kein Lemon Curd aus dem Supermarkt mehr. Selbstgemachtes ist ungefähr drölfmal besser! Und ganz einfach zu machen:

Lemon Curd nach Nigel Slater
(ergibt ungefähr 2 Marmeladengläser voll)

  • Saft und Schale von 4 unbehandelten Zitronen
  • 200g Zucker
  • 100g Butter in kleinen Stücken
  • 3 Eier plus 1 Eigelb

Lemon Curd wird im Wasserbad verrührt, also einen Topf mit Wasser zum Sieden bringen und darüber in einer passenden, hitzefesten Schüssel den Zitronensaft, -schale, Zucker und Butter verrühren und erwärmen bis die Butter geschmolzen ist. Die Eier in eine anderen Schale aufschlagen, mit einer Gabel verrühren und dann mit dem Schneebeesen in die Mischung rühren. Vorsicht beim Schüssel festhalten, Wasserdampf ist heiss! (Aua!) Das Wasser im Topf ein bisschen kochen lassen und den Lemon Curd 10 Minuten lang unter gelegentlichem Umrühren andicken lassen. Es sollte eine cremige Masse werden. Nach zehn Minuten vom Herd nehmen, etwas abkühlen lassen und dann in saubere Marmeladengläser füllen.

Hält sich im Kühlschrank mehrere Wochen – theoretisch.
Sehr theoretisch, denn es ist geradezu bösartig lecker!

 

 
6 Comments

Posted by on February 12, 2012 in Kochen und Essen

 

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6 responses to “Ein Hoch auf die Zitrone! Teil 2

  1. Vex

    February 13, 2012 at 7:05 pm

    Löst sich der Zucker vollständig auf? 200g erscheinen mir doch etwas viel für “‘n bisschen Zitronensaft”.

     
  2. Ulli

    February 15, 2012 at 9:07 pm

    Bwuhahaha…. schmeckt das vielleicht geil!?! Grade nachgemacht *schleck*

    Dachte erst, das wird ja nie fest (liebe Vex, täusch dich mal nicht, da geht ne ordentliche Menge aus vier ausgewachsenen Zitronen, ich musste selbst staunen!?), aber das Rezept ist wirklich deppensicher, ich glaub ich habs sogar fast “zu” lange reduzieren lassen, weil es jetzt abgekühlt fast Marmeladenkonsistenz hat.

    Aber – wozu verwendet mans denn offiziell (inoffiziell schleck ich dran rum, schon klar… :P) – als Brotaufstrich, so wie Marmelade? *grübel* Ich könnts mir grad in Joghurt oder Hüttenkäse vorstellen, oder als Kuchenfüllung/glasur.. *schleck* mhm, sowas in die Richtung…

    So, ich geh mal duschen, ich kleb von oben bis unten vor lauter Zitronenzucker😀

    Danke fürs Rezept ! *schleck*

     
  3. Andrea

    February 15, 2012 at 9:44 pm

    Auf Toast, als Füllung für Pfannkuchen, auf Cheesecake, auf Keksen, mit Joghurt… oder einfach so aus dem Glas löffeln…🙂

    Ich liebe das Zeug. Ist leider schon wieder fast alle, das wird mir hier quasi aus den Händen gerissen. Am Wochenende habe ich ein Gläschen verschenkt und der Rest reicht dann noch für Dienstag (Shrove Tuesday bzw. Pancake Day).
    Am Samstag koche ich dann wieder neues. Ich finde die Küche riecht dann auch immer so schön!

     
  4. Ulli

    February 15, 2012 at 9:52 pm

    Hmmm, joaa… vermutlich würds lecker riechen, aber meine Küche stinkt grad nach Ofen-verbrannter-Butter-Rauch (Kekskrümelboden, flüssige Butter, Springform leicht schief geschlossen, nicht weiter fragen -.-)

    Ich kann mich nur mit Müh und Not vom schlecken abhalten und bin schon ganz high vom Zucker O_x

    Wir werdens demnächst ausführlich testen, wozu wir es essen können..

     
  5. na ich

    March 3, 2012 at 10:08 pm

    Man muss allerdings mit der Menge des Saftes ein wenig aufpassen: aus meinen 4 ‘ausgewachsenen’ Zitronen kamen fast 300 ml Saft und das war dann doch etwas viel für nur 200 g Zucker…!
    Ist tatsächlich ziemlich sauer. Beim nächsten Anlauf werd ich auf keinen Fall mehr als maximal 250 ml Saft nehmen.

     
  6. Andrea

    March 3, 2012 at 10:16 pm

    Ich mag sauer. Aber ich habe bislang immer dieselbe Sorte Zitronen verwendet, die offenbare von der Größe her ziemlich perfekt sind. Hab den Saft nie abgemessen, sondern einfach nur alles beherzt zusammengerührt.

     

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