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Monthly Archives: May 2012

Der Troll. Aufzucht und Hege.

Oder besser nicht.

Mir ist aufgefallen, dass ich noch nie geschrieben habe, wie auf meinem Blog mit den kleinen Stinkern umgegangen wird.

Ganz einfach: mein Blog, meine Spielwiese, meine Regeln. Wenn ich der Ansicht bin, dein Kommentar dient nur der Provokation, dann landet er in der Kiste mit dem Spam, aber nicht im Blog. Wenn Du nicht mal den Arsch in der Hose hast, eine gültige E-Mail Adresse an deinen anonymen Kommentar zu pappen = 100% Troll, ab auf den Müll damit.

Wenn dir das nicht passt: bleib weg!

So einfach ist das.

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4 Comments

Posted by on May 12, 2012 in Blog

 

Und dann war mal wieder alles anders!

Zunächst mal, wenn Du dieses liest hast Du vermutlich vom alten Blog hergefunden. Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank dafür! 🙂

Ich musste den Blog verlegen, da es sich nicht lohnt, nur für die monatlichen Zahlungen ein Konto in Deutschland zu behalten. Und irgendwie ging mein Hoster auch davon aus, dass man in Deutschland wohnt. Tja.

Das ist aber momentan noch die harmloseste Veränderung in meinem Leben. Ich ziehe um. Wieder mal.

Der Job, den ich im Februar hatte, stellte sich nach relativ kurzer Zeit als nicht so optimal heraus. Ausserdem zeichneten sich noch ein paar andere Veränderungen ab, die meine Wahl des künftigen Wohnortes mit beeinflusst haben… um es jetzt nicht so lang und umständlich zu machen: ich habe einen neuen Job und ich ziehe um. Nach Manchester.

Auch wenn ich London sehr liebe und es natürlich supercool ist hier zu wohnen, die Idee irgendwo zu leben, wo ich mir von meinem Gehalt tatsächlich eine Wohnung leisten kann und nicht nur ein WG-Zimmer ist schon sehr verlockend. Dazu kommt, dass das tägliche Leben in London auch nicht viel anders aussieht, als in anderen Großstädten. Die Berliner wissen sicher, wovon ich rede; da hat man alle diese tollen Möglichkeiten, die die Stadt bietet und man nutzt nur einen Bruchteil davon. Die Sehenswürdigkeiten sind von Touristen überlaufen, alles ist furchtbar teuer, ach und überhaupt…

Nee, ich mag London! Ich will auch nicht ausschliessen, dass ich irgendwann zurückkomme. Ich werde meine Freunde hier auch sehr vermissen, zum Glück ist es nicht so weit weg, dass man sich nicht gelegentlich besuchen könnte.

Und erstens ist Manchester auch eine coole Stadt und ich freue mich schon drauf sie zu entdecken (den weltbesten Tearoom kenne ich schon mal!). Zweitens habe ich da auch eine Menge Freunde; die freuen sich nicht nur drauf, dass ich jetzt umziehe, die haben mich auch schon total verplant! Ich helfe dann also in Zukunft, LARPs zu organisieren. Na, ob sie wissen, worauf sie sich da eingelassen haben?

Und auf den Job freue ich mich auch schon, in der Firma waren alle furchtbar nett (und haben mich direkt nach dem Vorstellungsgespräch schon als neue Mitarbeiterin vorgestellt, oho!).

Die nächsten drei Wochen werden dann erstmal total hektisch. Mal eben bis nächste Woche eine neue Bleibe finden und umziehen, das LARP, welches schon monatelang geplant war, neuer Job, Schulung und ein beruflicher Trip nach Hamburg steht auch noch an. (Falls hier Hamburger mitlesen, die mich gerne treffen möchten, ich bin die letzte Maiwoche da und für Vorschläge offen!)

Aber danach kommt mein Leben dann hoffentlich erst mal ein bisschen zur Ruhe!

 

 

 

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Alles ist anders, Teil 7

“Hallo Schatz, was kann ich für dich tun?”

Würde man in einem Geschäft in Deutschland so angesprochen, dann würde man wohl zu Recht leicht irritiert gucken. Aber hierzulande ist das völlig normal, auch völlig unbekannte Leute mit ‘dear’, ‘darling’, ‘love’ oder ‘honey’ anzusprechen. Insbesondere der weibliche Teil der Bevölkerung macht das mit schöner Regelmäßigkeit, aber auch alle anderen stehen dem nicht viel nach. Und zwar in allen Lebensbereichen… ob die Dame an der Kasse im Charity Shop “Thank you darling!” sagt oder die Jobagentin am Telefon “Let’s find you a job, honey!”.

Unter Freunden macht man sowas natürlich erst recht. Was für eingewanderte Germanen erstmal leicht verwirrend sein kann, denn auch wenn mich jemand permanent mit ‘sweetheart’ oder ‘darling’ anspricht, muss das noch lange nicht implizieren, dass da Interesse in Richtung engere Beziehung besteht. Nicht dass ich mit letzterem schon Erfahrungen gemacht hätte, um das Thema ‘dating’ habe ich bislang noch einen Bogen gemacht.

Aber die Sache mit den Kosenamen habe ich mir schon ziemlich gut angewöhnt. Falls ich also mal versehentlich einen meiner deutschen Freunde mit ‘Schatz’ anspreche, entschuldige ich mich schon mal im Voraus! Es ist nicht so gemeint!

Leider nicht das Einzige was ich mir mittlerweile angewöhnt habe, auch Fluchen tue ich nun meistens auf Englisch – was im Grunde doof ist, denn würde ich es auf Deutsch machen, versteht wenigstens keiner, dass ich da grad ganz unhöfliche Dinge sage. Ich mache an dieser Stelle ganz ausschliesslich meinen schlechten Umgang dafür verantwortlich (die können nämlich kein Deutsch verstehen!).

Ansonsten wird gerade mal wieder alles über den Haufen geschmissen, ein erneuter Umzug steht an und ein neuer Job – aber darüber später mehr, wenn alles in trockenen Tüchern ist.

Und der Blog hier wird über kurz oder lang umziehen, es lohnt sich nicht, nur für die monatlichen Zahlungen für den Webspace ein Konto in Deutschland zu behalten.

Demnächst dann…