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Monthly Archives: December 2010

Guten Rutsch!

Ohne weiteres Gedöns: ich wünsche euch allen, dass ihr gut ins neue Jahr reinkommt und dass 2011 für euch ein tolles Jahr wird!

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Posted by on December 31, 2010 in Dieses und jenes

 

Randalierende Tiere

Wenn man gelegentlich Katzenblogs liest, kommt man zu der Erkenntnis: Katzen sind sooo süß! Sie sind flauschig und anschmiegsam, intelligent, liebenswürdig und die ganze Zeit einfach toll.
Ich glaube ja: die lügen alle.

Katzen sind gelegentlich alle diese Sachen. Und noch viel mehr. Aber Katzen können auch richtige Mistviecher sein. Das steht allerdings nicht auf den Blogs. Da stehen nur die guten Sachen und wenn eine Katze unerwünschtes Verhalten an den Tag legt, dann ist immer nur der Mensch schuld. Ist doch klar.
Also: ich bin schuld. Ich weiss zwar nicht auf welche Weise, aber irgendwie werde ich schon schuld sein…

Heute morgen beim Aufräumen fand ich das:

Man muss nicht Sherlock Holmes sein, um richtig zu kombinieren, dass es sich dabei um ein Teil meines – erst wenige Wochen alten – Schuhregals handelt. Das Corpus Delicti passt nämlich ganz wunderbar zu dem Rest:

Man stelle sich meine Überraschung vor. Da wollte ich Katzen und kriege Biber!

Scherz beiseite, es ist kein Geheimnis wer für diese angenagten Möbel zuständig ist. Er ist rot und flauschig, sieht aus als könne er kein Wässerchen trüben und haut seine Zähne in alles was nicht bei drei auf dem Baum ist.

Bücher:

Handtaschen:

Und vielerlei Dinge mehr, inklusive meiner Waden. Warum er das macht, ist mir ein Rätsel, er wird ja nicht anders behandelt als die anderen beiden Katzen. Aber er tut es praktisch schon immer und nagt sich so ganz allmählich durch meine komplette Einrichtung.

Nein, ich bin nicht begeistert.

Das ist übrigens derselbe Kater, der der Ansicht ist, er müsse alle zwei Stunden Futter bekommen – er bekommt es nicht, maunzt dann aber bis zur nächsten Fütterung unablässig herum. Mit monotoner Stimme und in zehnsekündigen Abständen. Die erste Minute ist es noch witzig.

Dieser Kater hat es heute morgen auch geschafft, ein volles (!) Katzenklo umzukippen und zwar so, dass es auf die Seite mit der Tür kippte und er darin gefangen war. Ich befreite also nicht nur eine komplett mit Streu eingesaute Katze, die daraufhin natürlich wie ein roter Kugelblitz durch die gesamte Wohnung schoss und überall (aber wirklich überall) Streu verteilte, sondern bei der Gelegenheit rieselten auch mal eben mehrere Kilo Katzenstreu aus dem Klo auf den Boden. Ich brauchte auch nur eine knappe Dreiviertelstunde, um die Wohnung danach wieder in einen (für Menschen) bewohnbaren Zustand zu versetzen.

Aber sowas steht ja nicht auf den Katzenblogs. Da steht immer nur, wie süüüüüß die Katzen sind. Also hier, die süße kleine Katze, die s.o. alles auf dem Kerbholz (sic!) hat:

 
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Posted by on December 30, 2010 in Katzen

 

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The Beauty of Pixar

Gerade bei den Fünf Filmfreunden entdeckt, ein wunderbares Mashup aller Pixar-Filme. Zurücklehnen und genießen:

The Beauty of Pixar from Leandro Copperfield on Vimeo.

Ich habe tatsächlich bis auf The Incredibles jeden Film davon gesehen.

Nachtrag: kaum im Blog, schon wurde das Video gelöscht. Ob da jemand mit dem Anwalt gedroht hat?

 
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Posted by on December 29, 2010 in Filme, Video

 

Entenkeulen mit Thymianhonig

Ich habe ganz schön lange kein Kochrezept mehr gebloggt. Das liegt im Wesentlichen daran, dass für eine Person zu kochen sich meistens nicht so wirklich lohnt. Unter der Woche gibt es auch häufig Essen aus der Kantine, da werfe ich dann abends auch nicht mehr den Herd an.

Zu Weihnachten wollte ich aber wieder mal etwas “richtiges” kochen. Inspiriert hat mich dazu ausgerechnet das Kantinenessen. Da gab es irgendwann im November nämlich Entenkeulen mit Rotkohl. War ja nicht schlecht; was Kantinen betrifft ist unsere gar nicht soo übel. Aber trotzdem natürlich mit selbst gekochtem Essen gar nicht zu vergleichen.
Jedenfalls war ich der Ansicht, das kann ich auch. Und besser. Ist ja klar. Ich hatte zwar noch nie im Leben Ente gemacht, aber es gibt für alles ein erstes Mal. Ich habe dann also im Internet Rezepte gesucht, verglichen und gesammelt. Relativ früh war klar, keine Experimente mit Chili, Ingwer und Co., ich möchte eine möglichst klassische Version des typischen Weihnachtsgeflügels. Schliesslich bin ich bei diesem Rezept hängengeblieben und habe es ein wenig für mich abgewandelt:

Entenkeulen mit Thymianhonig
(für 2 Personen)

– zwei Entenkeulen, bei sehr hungrigen Essern auch drei
– ein halbes Bund frischen Thymian
– 3-4 Eßlöffel flüssigen Honig
– eine Bio-Zitrone
– ca. 100 ml trockener Weißwein
– ein säuerlicher Apfel
– eine Zwiebel
– Salz, Pfeffer

Backofen vorheizen auf 250°C, bzw. Umluft 220°C. Entenkeulen waschen, trockentupfen, nochmal auf eventuelle Federkiele untersuchen und selbige mit der Pinzette entfernen (ja, Enten sind Geflügel und haben Federn!). Am Gelenk bis zum Knochen einschneiden. Entenkeulen mit Salz und Pfeffer einreiben. Überflüssiges Fett abschneiden, aber nicht wegwerfen, sondern zusammen mit den Entenkeulen (Fettseite nach unten) in eine Bratreine oder die Fettpfanne des Ofens geben.
Eine halbe Stunde im Ofen anbraten, dabei zur Halbzeit einmal wenden.

Währenddessen den Thymian waschen, Blättchen abzupfen und mit dem Honig vermengen (das habe ich übrigens schon zwei Tage vorher gemacht, Ergebnis war ein köstlich duftender Thymianhonig). Zitrone heiss abwaschen, dann die Schale abreiben, Zitrone halbieren und auspressen. 2-3 Eßlöffel Zitronensaft mit dem Thymianhonig und dem Weißwein vermengen; ich habe denselben Wein genommen, den es nachher zum Essen gab.
Zwiebel und Apfel schälen und fein würfeln.

Nach einer halben Stunde die Entenkeulen aus dem Ofen holen. Ofen auf 120°C Ober- und Unterhitze umschalten.
Entenkeulen aus dem Bratgefäß nehmen, Fett und ausgebratene Fettklümpchen abgiessen (ich habe es aufgehoben um anschliessend die Zwiebel für den Rotkohl darin anzubraten). Im Bratgefäß den Entenkeulen ein Bett aus Apfel- und Zwiebelstückchen bereiten. Dann die Keulen mit der Marinade bestreichen und mit der Haut-/Fettseite nach oben hineinlegen. Restliche Marinade darüberlöffeln. Mit Alufolie oder Deckel abdecken und bei 120°C Ober+Unterhitze nochmal 2,5 Stunden langsam garen.

Wer es gerne knusprig hat, kann nach Ablauf dieser Zeit die Entenkeulen noch 5 Minuten direkt unter die Heizschlange des Ofens stellen und kurz überbräunen. Die Bratflüssigkeit durch ein Sieb abgießen und nach Wahl binden; ich habe schnöde Speisestärke genommen. Dazu gab es Rotkohl und Stampfkartoffeln.

Sehr leckeres Essen und es roch und schmeckte genauso, wie meiner Ansicht nach Weihnachtsessen schmecken muss. 😉

 
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Posted by on December 25, 2010 in Kochen und Essen

 

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Frohe Weihnachten!

Ich wünsche euch allen ein ganz schönes, erholsames Weihnachtsfest mit ausschliesslich freudigen Überraschungen!

 
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Posted by on December 24, 2010 in Dieses und jenes

 

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