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Monthly Archives: August 2011

Tomatenrolle

Wochenende. Zu faul zum Einkaufen, eigentlich auch zu faul zum Kochen, aber Hunger. In der Küche liegt noch ein Pfund Kirschtomaten und guckt mich vorwurfsvoll an. Da war doch was?

Vor ein paar Tagen hatte ich ein ziemlich lecker klingendes Rezept für Tomaten-Mozzarella-Pizza bei David Lebovitz gelesen, in dem im Ofen geröstete Tomaten vorkamen. Knoblauch und Thymian finden sich auch noch im Haushalt, Mozzarella ist im Kühlschrank. Nur für den Pizzateig war ich zu faul und habe das Ganze einfach in fertigen Yufkateig eingewickelt. Ging ganz schnell und war einfach.

Normalerweise hauen mich Tomaten ja nicht so vom Hocker, aber im Ofen geröstet – Geschmacksexplosion!

Tomatenrolle mit Mozzarella

  • 500g kleine Tomaten
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • kleines Bund frischer Thymian (oder 1 TL getrockneter)
  • 1-2 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 2 Kugeln Mozzarella
  • 5-6 Blätter Yufka-Teig (oder Filoteig oder Blätterteig)

Tomaten waschen, je nach Größe halbieren oder vierteln. Thymianblättchen von den Stengeln zupfen, Knoblauchzehen pellen und in Scheibchen schneiden. In einer Schüssel die Tomaten, Knoblauch, Thymian mit Olivenöl gut mischen und mit Salz und Pfeffer würzen, dabei nicht zu zaghaft vorgehen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen, so dass die Tomaten alle nebeneinander Platz finden und dann bei 150°C-180°C für eine Stunde im Backofen garen. Die Tomaten sollen angeröstet werden, aber nicht verbrennen, also gelegentlich mal nachgucken.

Die Yufka-Teigblätter auf einer geeigneten Unterlage ausbreiten. Mit dem in Scheiben geschnittenen Mozzarella belegen. Darauf dann die gerösteten Tomaten verteilen. Aufrollen, mit Wasser bestreichen (oder ganz unprätetiös mit der Blumenspritze nassmachen), auf’s Backblech legen und ca. 20 Minuten bei 150°C backen.

Guten Appetit!

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Posted by on August 27, 2011 in Kochen und Essen

 

Ich bin nicht nett!

Also meistens schon. Aber ganz sicher nicht zu jedem.

So wie heute morgen zum Beispiel, wo ich mit dem Fahrrad auf dem Weg zur Arbeit war und ein abbiegender Autofahrer mich fast über den Haufen fuhr. Er hatte es nicht für nötig befunden, per Blinker anzuzeigen, dass er abbiegen will. Wieso auch? Er wusste doch, wo er hinwill.

Netterweise hat er aber doch noch gebremst bevor er mich überfuhr, vermutlich weil er keinen Kratzer in seine Karre machen wollte. Da stand ich dann also mit dem Fahrrad auf der Straße vor seinem Auto. Und stand einfach so da. Und zeigte auf die Front seines Autos. Bis er dann ausstieg, was bei seinem Körperumfang keine ganz einfache Aktion war und mich fragte, was los ist.

Ich grinste ihn an. “Ihr Blinker funktioniert nicht!”

Über sein blödes Gesicht habe ich mich den ganzen restlichen Weg zur Arbeit gefreut.

 

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kkthxbye!

Seit letzter Woche ist dann endgültig klar: der Vertrag bei meiner jetzigen Firma wird nicht verlängert, da sie jetzt in größerem Maße Personal abbauen. Macht aber gar nichts, denn erstens habe ich damit gerechnet (ja, auch ich kann Börsenkurse lesen!) und zweitens schon seit Monaten diverse Pläne gemacht. Und seit kurzem steht dann auch fest, was ich nächstes Jahr tue.

Ich ziehe nach London!

Das ist etwas, das ich schon seit meinem Abitur vorhatte – aber immer kam irgend etwas dazwischen, Job, Mann oder ähnliches. Als sich jetzt aber so langsam abzeichnete, dass ich wohl in meinem jetzigen Job auch nicht auf Dauer bleiben kann, dachte ich mir “jetzt oder nie!” Der Zeitpunkt passte gerade so gut.

Und jetzt bereite ich halt vor, mich zum Jahresende aus Deutschland abzusetzen. Die Wohnung wird aufgelöst oder untervermietet, in der ersten Zeit kann ich erstmal bei lieben Freunden von mir wohnen, während ich nach einem Job suche. Den Rest sehen wir dann… und ihr dürft dann hier auf dem Blog mitlesen, wie es mir so ergeht.

Falls jemand übrigens Tipps, Kontakte oder ähnliches hat, die beim Umzug nach London hilfreich sein könnten, würde ich mich natürlich freuen.

In diesem Sinne…

Adventure is worthwhile in itself.
(Amelia Earhart)

 

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Zart in Lila

Mir war mein Blog ein bisschen zu farblos, also habe ich mal wieder ein bisschen am Theme herumgespielt. Jetzt gefällt es mir ganz gut.

Bei der Gelegenheit gab es auch gleich einen neuen Header – und wer mir sagen kann, was der für einen tieferen Sinn hat, kann sich bei mir eine Tüte Gummibärchen abholen! 🙂

 

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15 Fragen

Gerade bei Frau Nessy gefunden:

  • Hast Du jemals mit jemandem eine Bettdecke geteilt?
    Doch, schon. Allerdings nur mit Personen, die ich echt gut kannte. Keine Details.
  • Kannst Du Horrorfilme schauen?
    Wenn die Person, mit der ich die Bettdecke teile, mich beschützt? Also ja, grundsätzlich kann ich mir sowas angucken, es gibt aber sehr viele Dinge, die ich lieber mache.
  • Ist es Dir unangenehm, ein Kompliment zu bekommen?
    Nur wenn es ungerechtfertigt ist. Ist es aber selten. Normalerweise freue ich mich einfach und bedanke mich. Wenn man Kritik annehmen können muss, dann kann man auch mit Lob leben.
  • Hattest Du gestern Nacht einen schlechten Traum?
    Nein. Ich habe sowieso selten schlechte Träume.
  • Hast Du gerade ein Lied im Kopf?
    Also jetzt, wo ich so drüber nachdenke… ja!
  • Könntest Du, so wie Du jetzt aussiehst, auf die Straße gehen?
    Solange man mir die Frage nicht um fünf Uhr morgens stellt, ist die Antwort normalerweise ja.
  • Hättest Du gerne einen Handtaschenhund?
    Also mal abgesehen davon, dass ich eh mit Hunden nichts anfangen kann, ist für mich alles was nicht mindestens bis zum Knie geht, kein Hund sondern Ungeziefer! Also: nein.
  • Bist Du zu jedem freundlich?
    Nö. Zu mir ist auch nicht jeder freundlich. Aber ich bin gerne zu Leuten freundlich.
  • Isst Du Fleisch?
    Grundsätzlich ja. Ich bin aber eher so ein Weekday-Vegetarian.
  • Nutella oder Peanut Butter?
    Das kann man wunderbar kombinieren. Am Besten noch mit Karamel. Auf einem Crumpet. Das hat dann alles zusammen die Konsistenz eines feuchten Badeschwamms, ungefähr 1,5 Millionen Kalorien und ist verboten lecker!
  • Hast Du etwas zu Hause, was eigentlich gar nicht Dir gehört?
    Garantiert. Mir fällt aber gerade nichts ein.
  • Wann hast Du zuletzt Alkohol konsumiert?
    Vor einer Woche, eine Flasche Cider. Oder vielleicht auch zwei.
  • Kannst Du gut singen?
    Ich singe zumindest laut & enthusiastisch. Wie meine Nachbarn sicher bestätigen können.
  • Willst Du mal Kinder? Wenn ja, wie viele?
    Also ich glaube, der Drops ist gelutscht. Wenn ich Kinder möchte, leihe ich mir welche von Freunden.
  • Wieso füllst Du eigentlich diesen Fragebogen aus?
    Gute Frage eigentlich… hmm…
 

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