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Monthly Archives: February 2011

Nicht erschrecken…

…wenn ihr hier vorbeikommt und es sieht grad alles ganz anders und sehr unfertig aus.

Das Theme ist mir mittlerweile zu bunt / zu niedlich und überhaupt zu… jedenfalls schraube ich hinter den Kulissen mal wieder an der Deko rum. Das kann sich aber noch eine Weile hinziehen, so richtig gefällt mir das alles bislang nicht und sonderlich viel Zeit kann ich der ganzen Sache gerade auch nicht widmen.

Mal sehen, was am Schluss dabei herauskommt!

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Posted by on February 27, 2011 in Blog, Dieses und jenes

 

Sie sind Helden

Es hat ja sicher schon der eine oder andere einen dieser ziemlich unsäglichen Werbespots für die BILD-Zeitung gesehen, wo Prominente total spontan und manchmal echt kritisch ihren Senf zur BILD abgeben.

Die Werbeagentur Jung von Matt hatte jetzt bei der Band Wir sind Helden angefragt, ob sie bei dieser Kampagne ebenfalls mitmachen würden. Ob und was sie sich dabei gedacht haben, bleibt offen, immerhin hat Judith Holofernes ja schon als Bildbloggerin für einen Tag ziemlich deutlich gemacht, was sie von diesem Blatt hält.

Die Anfrage und die Antwort der Band haben sie auf ihrer Website öffentlich gemacht und dies kursiert jetzt – mit einer gewissen Schadenfreude – im Netz.

Da die Band-Seite zwischenzeitlich zusammengebrochen ist, hier der Schriftverkehr im Wortlaut:

Sehr ge­ehr­te Damen und Her­ren,

wir sind als Wer­be­agen­tur mit der ak­tu­el­len BILD-​Kam­pa­gne be­traut, in der wir hoch­ka­rä­ti­gen Pro­mi­nen­ten eine Bühne bie­ten, ihre of­fe­ne, ehr­li­che und un­ge­schön­te Mei­nung zur BILD mit­zu­tei­len.

Der­zeit pla­nen wir die nächs­te Pro­duk­ti­ons­pha­se für Früh­jahr 2011. Die neu zu pro­du­zie­ren­den TV- und Ki­no­spots sowie Pla­kat-​ und An­zei­gen­mo­ti­ve sol­len die be­ste­hen­den Mo­ti­ve von Ve­ro­ni­ca Ferres, Tho­mas Gott­schalk, Phil­ipp Lahm, Ri­chard von Weiz­sä­cker, Mario Barth u.v.m. er­gän­zen.

Für diese Fort­füh­rung der Kam­pa­gne möch­ten wir sehr gern “Wir sind Hel­den” ge­win­nen.

Das schö­ne an der Kam­pa­gne ist, dass sie einem guten Zweck zu Gute kommt. BILD spen­det in Namen jedes Pro­mi­nen­ten 10.​000,- Euro an einen von Ihnen zu be­stim­men­den Zweck.

Las­sen Sie uns gern te­le­fo­nie­ren und die De­tails be­spre­chen. Zur De­tail­in­for­ma­ti­on sen­den wir Ihnen be­reits heute anbei ei­ni­ge wei­ter­füh­ren­de In­for­ma­tio­nen.

Ich freue mich dazu von Ihnen zu hören.

Herz­li­che Grüße aus Ham­burg,

Jung von Matt/Als­ter Wer­be­agen­tur GmbH

Die Antwort  von Wir sind Helden zu diesem Schreiben:

Liebe Wer­be­agen­tur Jung von Matt,

bzgl. Eurer An­fra­ge, ob wir bei der ak­tu­el­len Bild -​Kam­pa­gne mit­ma­chen wol­len:

Ich glaub, es hackt.

Die lau­fen­de Pla­kat -​Ak­ti­on der Bild -​Zei­tung mit so­ge­nann­ten Testi­mo­ni­als, also ir­gend­wel­chem kom­men­tie­ren­dem Ge­seie­re (Auch kri­ti­schem! Hört, hört!) von so­ge­nann­ten Pro­mi­nen­ten (auch Kri­ti­schen! Oho!) ist das Per­fi­des­te, was mir seit lan­ger Zeit un­ter­ge­kom­men ist. Will hei­ßen: nach Euren Maß­stä­ben si­cher eine ge­lun­ge­ne Ak­ti­on.

Sel­ten hat eine Wer­be­kam­pa­gne so ge­schickt mit der Dumm­heit auf allen Sei­ten ge­spielt. Da sind auf der einen Seite die Pro­mis, die sich den­ken: Hmm, die Bild­zei­tung, mal ehr­lich, das lesen schon wahn­sin­nig viele Leute, das wär schon schick… Aber ir­gend­wie geht das ei­gent­lich nicht, ne, weil ist ja ir­gend­wie unter mei­nem Ni­veau/ evil/ zu sicht­bar be­rech­nend… Und dann kommt ihr, liebe Agen­tur, und baut die­sen armen ge­spal­te­nen Pro­mi­nen­ten eine Brü­cke, eine wa­cke­li­ge, glit­schi­ge, aber hey, was soll’s, auf der an­de­ren Seite liegt, sagen wir mal, eine Tüte Gum­mi­bär­chen. Ihr sagt jenen Pro­mis: wisst ihr was, ihr kriegt ein­fach kein Geld! Wir spen­den ein­fach ein biss­chen Kohle in eurem Namen, dann passt das schon, weil, wer spen­det, der kann kein Ego haben, ver­stehs­te? Und au­ßer­dem, pass auf, jetzt kommt’s: ihr könnt sagen, WAS IHR WOLLT!

Und dann den­ken sich diese Pro­mis, im Rah­men ihrer Mög­lich­kei­ten, ir­gend­ei­ne pseu­do -​dis­tan­zier­tes Ge­wäsch aus, ir­gend­was “total Spitz­fin­di­ges”, oder Cle­ver-​ Un­ver­bind­li­ches, oder Über­heb­li­ches, oder… Und glau­ben, so kämen sie aus der Num­mer raus, ohne ihr Ge­sicht zu ver­lie­ren. Und haben trotz­dem un­heim­lich viele sau­dum­me Men­schen er­reicht! Hurra.

Auf der an­de­ren Seite, das er­klärt sich von selbst, der Re­zi­pi­ent, der sau­dum­me, der sich denkt: Mensch, diese Bild -​Zei­tung, die traut sich was.

Und, die drit­te Seite: Ihr, liebe jung­dy­na­mi­sche Men­schen, die ihr, zu­min­dest in einem sehr spe­zia­li­sier­ten Teil eures Ge­hirns, genau wisst, was ihr tut. Außer viel­leicht, wenn ihr auf die Idee kommt, “Wir sind Hel­den” für die Kam­pa­gne an­zu­fra­gen, weil, mal ehr­lich, das wäre doch total lus­tig, wenn aus­ge­rech­net die…

Das Pro­blem dabei: ich hab wahr­schein­lich mit der Hälf­te von euch stu­diert, und ich weiß, dass ihr im ers­ten Se­mes­ter lernt, dass das Me­di­um die Bot­schaft ist. Oder, noch mal an­ders ge­sagt, dass es kein “Gutes im Schlech­ten” gibt. Das heißt: ich weiß, dass ihr wisst, und ich weiß, dass ihr drauf scheißt.

Die BILD -​Zei­tung ist kein au­gen­zwin­kernd zu be­trach­ten­des Trash-​Kul­tur­gut und kein harm­lo­ses “Guilty Plea­su­re” für wohl­fri­sier­te Auf­stre­ber, keine wit­zi­ge so­zia­le Re­fe­renz und kein Li­fes­tyle-​Zi­tat. Und schon gar nicht ist die Bild -​Zei­tung das, als was ihr sie ver­kau­fen wollt: Hass­ge­lieb­tes, aber wei­test­ge­hend harm­lo­ses In­ven­tar eines ei­gent­lich viel schlaue­ren Deutsch­lands.

Die Bild­zei­tung ist ein ge­fähr­li­ches po­li­ti­sches In­stru­ment – nicht nur ein stark ver­grö­ßern­des Fern­rohr in den Ab­grund, son­dern ein bös­ar­ti­ges Wesen, das Deutsch­land nicht be­schreibt, son­dern macht. Mit einer Agen­da.

In der Ge­fahr, dass ich mich wie­der­ho­le: ich glaub es hackt.

Mit höf­li­chen Grü­ßen,

Ju­dith Ho­lo­fer­nes

In your face! sag ich da nur.

 
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Posted by on February 25, 2011 in Dieses und jenes, Internet, Musik

 

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The Black Mamba

Ok, ok, es ist letzten Endes “nur” ein Werbespot für Nike – aber mit Kobe Bryant, Danny Trejo, Bruce Willis und Kanye West unter der Regie von Robert Rodriguez. Squeeeeee!

Eine Facebook-Seite gibt es natürlich auch.

Gefunden via Fünf Filmfreunde.

 
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Posted by on February 21, 2011 in Sport, Video

 

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Ikea Stonehenge

Ich gestehe: ich bin ein bisschen pervers.
Ich mag – ganz im Ernst – Ikea-Möbel zusammenbauen! Diese kryptischen Bauanleitungen, die ganz ohne Worte auskommen, zu entziffern, erstmal völlige Ratlosigkeit, bis dann so allmählich aus dem Chaos doch ein Möbel wird. Unbezahlbar!

Deswegen war es mir auch ein inneres Fest, bei Spreeblick folgendes zu entdecken:

 

 

Die vollständige Version gibt es bei How to be a Retronaut. Falls es jemand zuhause nachbauen möchte! 😉

 
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Posted by on February 21, 2011 in Dieses und jenes

 

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Börek mit Spinat und Feta

Sich im Wedding in die Küche zu stellen und ausgerechnet Börek zu machen, ist ein bisschen wie Eulen nach Athen tragen. Man begebe sich hundert Meter in eine beliebige Richtung zum nächsten türkischen Imbiss, da gibt es sowas auch.

Hausgemacht schmeckt natürlich trotzdem immer besser. Vor zwei oder drei Tagen überfiel mich der Appetit auf  irgendwas mit Spinat und Fetakäse und als ich gestern beim Einkaufen dann ein Paket Yufka Teigblätter sah, habe ich die spontan mitgenommen. Wenn man keinen Yufka-Teig bekommt, kann man natürlich auch Blätterteig nehmen. Das Rezept habe ich mir dann aus dem Rezept auf der Packung und als Inspiration diesem hier zusammengebastelt und bin für den ersten Versuch doch ziemlich zufrieden. Fast Food auf türkisch, geht schnell und einfach, schmeckt lecker, was will man mehr?

Börek mit Spinat und Feta

  • 400g Blattspinat (TK)
  • 1 Zwiebel
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Öl
  • Salz, Pfeffer
  • 200g Fetakäse
  • 1 Packung Yufka-Teig
  • 1 Ei
  • 100 ml Milch
  • Schwarzkümmelsamen zum Bestreuen (optional)

Zwiebel und Knoblauch fein würfeln, im Topf mit dem Öl anschwitzen bis die Zwiebel glasig wird. Spinat dazu, Hitze reduzieren und zerfallen lassen bzw. auftauen. Fetakäse würfeln, Spinat vom Herd nehmen und mit dem Feta vermischen. Yufka-Teigblätter vorsichtig auf einer geeigneten Unterlage ausbreiten. Ich habe für die Rolle drei Blätter übereinander genommen. Ei mit Milch verquirlen und den Teig damit einpinseln. Danach die Spinat-Feta-Mischung darauf verteilen und den Teig mit der Füllung vorsichtig aufrollen. Die Rolle auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, mit der restlichen Eiermilch bestreichen und mit Schwarzkümmelsamen bestreuen.
Backen bei 200°C auf der unteren Schiene für ca. 20 Minuten.

Guten Appetit!

 
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Posted by on February 20, 2011 in Kochen und Essen

 

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